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Es gibt 2 Arten von Unwuchten, die an einem Rad auftreten können. Die statische Unwucht und die dynamische Unwucht. Bei der statischen Unwucht neigt das Rad zum Springen, bei der dynamischen Unwucht zeigt das Rad Taumelbewegungen. Beide Arten können durch HOFMANN-Ausgleichgewichte ausgewuchtet werden.
Bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h hat die Zentrifugalkraft einer 30-Gramm-Unwucht die Kraft eines Vorschlaghammers. Bei Verdoppelung der Geschwindigkeit vervierfachen sich diese Kräfte!
Fahrzeuge mit ungewuchteten Rädern werden bei den heute üblichen Geschwindigkeiten zur Gefahr. Die Lenkung schlägt, Bremsen wird riskant, der Reifenverschleiß nimmt zu und die Radlager, Radaufhängungen und Achsen werden zusätzlicher Belastung und Vibration ausgesetzt. Fahrzeug und Fahrer sind überbeansprucht.
1. Auswuchten
Die Unwuchten von Reifen und Felge werden durch die Wucht-maschine ermittelt und mit Ausgleichgewichten beseitigt.
2. Matchen
Bei diesem Werkstattverfahren wird der Reifen so weit auf der Felge verdreht, bis sich die Unwuchten von Felge und Reifen gegenüberliegen. Zum Ausgleich der Restunwucht werden HOFMANN-Ausgleichgewichte eingesetzt.
3. Laufruhenoptimierung
Ein Formfehler der Felge lässt sich nur durch eine ungleichmäßige Einfederung des Reifens ausgleichen! Bei der Laufruhenoptimierung wird die harte, schwere Stelle des Reifens der höchsten Stelle der Felge gegenübergesetzt. Zum Ausgleich der Restunwucht werden HOFMANN-Ausgleichgewichte eingesetzt.
4. Mobiles Auswuchten am Fahrzeug
Sowohl beim stationären Auswuchten als auch beim Laufruhenoptimieren wird nur das Rad hinsichtlich seiner Laufruhe optimiert. Fahrzeug und Räder müssen aber als eine Einheit betrachtet werden.